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Shrek – Smash ´n Crash Racing


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Shrek – Smash ´n Crash RacingReview vom 16.03.2007

Im Laufe der Jahre haben schon so einige Spiele den Weg in unsere Testlabore gefunden. Manches Spiel konnte unerwartet den Thron der durchaus lohnenswerten Titel besteigen, während andere ihre letzten Tage in den vollgestopften Händlerregalen verbringen sollten. Vielerorts wird gemunkelt, dass Spiele, deren Protagonist durch einen Film-Auftritt bekannt geworden ist, sofort zum Scheitern verurteilt sind. Dass dem nicht immer so ist, dürfte allerdings schon lange kein Geheimnis mehr sein. Auch unser heutiger Testkandidat machte beim Ausflug in die weite Welt der Videospiele vorerst einen Stop im allabendlichen Kino-Programm. Shrek, so der Name des grünen Ogers, der das Cover schmückt. Nachdem der tollkühne Held schon fünf Mal in unseren Modulschacht gewandert ist, geht es mit Shrek – Smash ´n Crash Racing in die sechste Runde. Sichert sich der Titel einen Platz auf der Überholspur oder belassen wir es bei einem Rang in der Boxengasse?Ran an den Speck. Doch bevor es richtig losgehen kann, muss die Landessprache gewählt werden. Wie für GBA-Spiele üblich, so setzte man auch hier auf die Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch. Die letzte Hürde vor dem eigentlichen Spiel stellt das Erstellen eines eigenen Profils (insgesamt drei an der Zahl) dar. Jetzt kann es aber endlich losgehen!

Möchte man ein Rennen starten, so stehen vier verschiedene Menüpunkte zur Auswahl: Wettkampf, Pokal, Schnelles Rennen und Zeitfahren. Die beiden Spielmodi „Zeitfahren“ und „Schnelles Rennen“ unterscheiden sich dabei lediglich in einem Punkt. Während man erstes nutzt, um seine Bestzeiten aufzupeppen bzw. die aktuellen Rekorde zu brechen, fährt man zweiteres lediglich des Spaßes wegen. Etwas mehr Zeit sollte jener mitbringen, der sich an die „Wettkämpfe“ wagt. Hier wird der Spieler mit zwölf aufeinanderfolgenden Rennen konfrontiert, bei welchen jeder Sieg mit einer bestimmten Anzahl an Punkten belohnt wird. Je nach Platzierung fällt diese entweder ausreichend oder erschreckend gering aus. Als Gewinner geht hier hervor – wer hätte es gedacht – wer nach zwölf absolvierten Strecken die meisten Punkte auf seinem Konto verbuchen kann. Motivierte Fahrer dürfen sich zudem im „Pokal“ Modi beweisen. Auch hier zählt wieder die Summe der Punkte, die in einem Rennen errungen werden.

Die Idee, ein Rennspiel nicht mit vor Kraft strotzenden Karossen auszustatten und stattdessen aus den Filmen bekannte Charaktere zu integrieren, ist für die Zielgruppe sicherlich erfreulich, stellt jedoch keinen Kaufgrund für Nicht-Fans dar. Denn wer einmal ein Rennspiel auf dem Gameboy-Advance genossen hat, der wird sich auch hier sofort heimisch fühlen, da das „Fahrverhalten“ von Esel und Co. einem klassischen Rennspiel stark ähnelt. Es ist schade, dass man die eigentlichen Eigenschaften der „Tierchen“ nicht mit in das Spiel impliziert hat. So sollte es einem fliegenden Wesen eigentlich ohne Probleme möglich sein, Gras zu überqueren, ohne dabei an Geschwindigkeit zu verlieren.

Nicht nur Können entscheidet über Sieg und Niderlage. Auf den Strecken finden sich immer wieder Holzfässer, die dem Spieler beim Durchfahren ein Objekt schenken. Die den Kontrahenten den Wind aus den Segeln nehmen sollen. Dabei riechen viele Objekte sehr nach Mario Kart, wenn man sich beispielsweise den sogenannten „Zauberfrost“ ansieht, der alle auf der Strecke befindlichen Mitstreiter sofort verlangsamt. Wer kennt noch den Magischen Stern… pardon. Das Schild, das dem Fahrer absolute Unversehrtheit versprach? Ab und an erscheinen auch Ambientetypische Widersacher, die dem Fahrer das Leben erschweren wollen – hier gilt es, eine schnelle Reaktionsfähigkeit zu beweisen und zur rechten Zeit auszuweichen.

Insgesamt haben zwölf verschiedene Strecken, sowie ebenso viele Protagonisten auf dem Modul Platz gefunden, die im Laufe des Spiels freigeschalten werden können. Die Entwickler haben sich zwar Mühe gegeben, möglichst abwechslungsreiche Areale auf dem kleinen Stück Technik unterzubringen, doch dennoch hat man schon nach wenigen Stunden all das gesehen, was das Spiel bietet. Vor allem, wenn man sich zur Riege der erfahreneren Spieler zählt, sollte man seine Erwartungen deshalb weit nach unten setzen.

Steuerung:
Hier hätte man eindeutig mehr tun können. Zwar geht die eigentliche Steuerung der „Fahrzeuge“ recht gut von der Hand und auch der Einsatz der aufgesammelten Objekte ist ohne weiteres auch für Neulinge zu meistern. Jedoch sieht es beim Handling ganz anders aus. So hat man, wenn man einmal die Strecke verlassen „musste“ kaum mehr die Möglichkeit, aufzuschließen und vor allem in Kurven benötigt es viel Feingefühl, um den fahrbaren Untersatz vor trockenem Aqua-Planing zu schützen. Ob ein Kind, das „mal schnell eine Runde fahren“ möchte, so konzentriert an die Sache geht, ist allerdings fraglich.

Grafik:
Wer erinnert sich noch an „Shrek: Swamp Kart Speedway“? Hier hatte man auf eine komplett 3-Dimensionale Darstellung der Strecke gesetzt, während man sich bei „Shrek – Smash ´n Crash Racing“ mit einer isomeren Sicht zufrieden geben muss. Dadurch hat man kaum Einblick in den bevorstehenden Streckenabschnitt und muss oftmals hastig auf die Tasten kloppen, um nicht aus der Bahn zu fliegen. Die Charakterdarstellung geht weitestgehend in Ordnung, sodass der Lieblings-Protagonist schnell wiedererkannt ist.

Sound:
Zwar verfügt das Spiel über eine Hand voll Melodien, die an verschiedenen Teilen des Spiels vorkommen, doch die meisten scheinen schon nach wenigen Minuten monoton und abschreckend. Zudem schallen sie in einer nicht ausreichenden Qualität aus den kleinen Lautsprechern. Effektgeräusche sind kaum vorhanden, wenn man sie aber zu Ohren bekommt, wirken sie recht passend.

Features:
Auch hier können leider kaum Punkte vergeben werden. Das Spiel verfügt über eine Speicherbatterie, was mittlerweile zur Standardausstattung eines jeden GBA-Titels gehört und über eine Möglichkeit, die Strecken noch einmal in gespiegelter Form – mit einem der insgesamt zwölf Fahrer - zu fahren. Durch den Punkt, dass viele dieser Dinge zuerst freigeschalten werden müssen, wird der neugierige Käufer vielleicht sogar bis zum Ende spielen, was allerdings nicht allzu viel Zeit in Anspruch nehmen sollte.

Fazit:
„Shrek – Smash ´n Crash Racing“ ist ohne Frage das beste Shrek-Rennspiel, das es derzeit für den Gameboy-Advance zu kaufen gibt - mehr aber auch nicht. Die 47% Wertung des Mario-Kart Klons kann zwar mit ein paar Punkten übertroffen werden, doch wirkliches Rennspiel-Feeling mag nicht aufkommen. Selbst wer die Filme geliebt und vergöttert hat, wird schnell feststellen, dass man sich mit dem Kauf des Moduls nur bedingt einen Gefallen getan hat. Nach wenigen Stunden hat man alles gesehen, jegliche „Vehikel“ und Charaktere freigeschalten, woraufhin die Vorfreude auf ein neues Rennen ausbleiben wird. Technisch unter dem Durchschnitt und auch Spielerisch nicht ausgereift wird „Shrek – Smash ´n Crash Racing“ leider schnell wieder vergessen sein.


Max Zeschitz für PlanetGameboy.de


Vielen Dank an Activision für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
49%
Es gibt etliche lohnenswerte Alternativen! Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Komplettlösung
Videos
  Steuerung Simpel aber schlecht umgesetzt.
  Features Nach wenigen Stunden hat man alles gesehen.
  Grafik Unter dem Durchschnitt.
  Sound Immerhin mehrere Melodien.
  Spielspaß Kurzzeitig eventuell sogar spaßig.







Details
Spielname:
Shrek – Smash ´n Crash Racing

Publisher:
Activision

Genre:
Fun-Racer

Release:
.. (erschienen)

Multiplayer:
ja

Screenshots:

ScreenViewer öffnen (6)

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