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Spongebob Schwammkopf: Die Kreatur aus der Krossen Krabbe


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Spongebob Schwammkopf: Die Kreatur aus der Krossen KrabbeReview vom 25.01.2007

Etwas, dass in unregelmäßigen Abständen wieder kommt, nennt man Ereignis. Es kommt immer wieder, es verfolgt uns, es ist fast so schlimm wie Valentinstag, mit dem einzigen Unterschied, dass Valentinstag nur einmal im Jahr ist. Dieses Etwas kommt mehrmals im Jahr, ja, sogar des Öfteren in großen Schüben. So auch dieses Mal. Man könnte ihn als den Mario der THQ-Spiele betiteln, wobei Fans des Klempners hier protestieren werden, da man Gott ja nicht mit einem Normalsterblichen vergleichen kann. Und wie sieht’s mit einem Schwamm aus? Richtig, das „Übel“ heißt Spongebob Schwammkopf, ist gelb, und bringt dieses Mal einige Freunde mit. Wie schlägt sich und vor allem was ist „Die Kreatur aus der Krossen Krabbe“?Spongebob-Spiele stechen ja irgendwie schon aus der Menge der Lizenzspiele hervor. Oder habt ihr schon mal eine große „Cool! Achtung, Neuheit!“ Anzeige auf der Verpackung eines GBA-Spiels gesehen? Aber egal – was uns viel mehr interessiert, als die Packung, ist der Inhalt des Ganzen! Das übliche allgemeine Heftchen zur Gesundheit bei Videospielen von Nintendo, sowie die (erstaunlich dünne) Anleitung lassen wir links liegen und stürzen uns auf das, was wirklich wichtig ist: Das Modul! Ab damit in den GBA unseres Vertrauens und angeschaltet. Nachdem das traditionelle „GAME BOY“ aufgeleuchtet ist, geht es an die darauf folgende Auswahl der Sprache – hier stehen acht zur Verfügung, neben Deutsch auch Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Schwedisch, Dänisch und Holländisch. Der Einfachheit halber empfehlen wir, die deutsche Version zu spielen. Nach den üblichen Einblendungen (Health & Safety Warning, Nick GAMES, THQ, etc.) erscheint ein flimmernder Bildschirm und im Hintergrund eine Horror-Musik. Dem Spieler wird ein freundliches „Start Drücken“ eingeblendet, damit dieser auch wirklich ins Hauptmenü kommt. Genug der Nonsense-Fakten, auf geht’s ins Abenteuer! Doch wer verbirgt sich eigentlich hinter der ominösen Kreatur aus der Krossen Krabbe? Und warum zur Hölle hat Spongebob einen Führerschein? Fragen über Fragen, die hoffentlich mit folgender Storyerklärung beiseite gewischt werden.

Während die Bewohner von Bikini Bottom friedlich schlummern, schleicht sich etwas in die Träume unserer Lieblingsfiguren Spongebob, Patrick und Plankton. Was steckt hinter der Kreatur aus der Krossen Krabbe? Kann sie aufgehalten werden oder sind unsere Helden auf ewig in ihren Albträumen gefangen? Finde es heraus und löse das Geheimnis um „Die Kreatur aus der Krossen Krabbe“.

Nach dem der Spieler Start gedrückt hat, findet er sich im Hauptmenü wieder und kann nun entweder Optionen verändern oder das Spiel starten. Wir widmen uns dem Hauptspiel, für welches uns drei Speicherplätze, die in Telefonzellenform dargestellt sind, zur Verfügung stehen. Das erste Level nennt sich „Dieselträume“. Spongebob sitzt auf einem Hot Rod und hat – man glaubt es kaum – einen Führerschein! Dass es sich nicht um einen Traum handelt, steht spätestens jetzt nicht mehr zur Debatte. Nach kurzem Gespräch mit Mrs. Puff darf Spongebob auch schon losfahren, wird aber von Plankton angequatscht und zu einem Rennen aufgefordert. Teilnehmer an diesem gibt es aber noch mehr, Spongebobs bester Kumpel Patrick und seine „Katze“ Gary sind auch mit von der Partie. 3, 2, 1 … meins! Ääh, los!

Dass sich Spongebob definitiv in einem Traum befindet, wird anhand einiger Details noch mal deutlich. So ist zum Beispiel die Energieanzeige in der rechten oberen Ecke eine Wolke und auch die Stunts, die Spongebob während des Rennens durchführen muss, würde nicht einmal eine Comic-Figur in der Realität überleben. Da alle drei Gegner beim Start geschummelt haben und bereits früher losgefahren sind, liegt es nun an Spongebob, wieder aufzuholen. Dies ist eigentlich auch kein Problem, da man seine Mitfahrer nach einiger Zeit so oder so erreicht. Die Schwierigkeit bei der ganzen Sache ist es, ihren Hindernissen, wie Öl oder umher fliegenden Reifen auszuweichen, was sich für den Anfänger trotz ausgiebiger Erklärung der Steuerung vor dem Spiel durchaus als eine komplizierte Aufgabe entpuppen kann. An einigen Orten im ersten Level gibt es aber auch Gummireifen, die Spongebob helfen: mit diesen kann er nämlich über Abgründe springen oder größere Stunts ausführen. Die Kunst ist es hierbei, auf den nächsten Vorsprung zu gelangen und nicht im Graben davor zu versinken und eines seiner fünf wertvollen „Continues“ zu verschenken.

Nachdem man die ersten Aufgaben im ersten Levelabschnitt erfolgreich gemeistert hat, kommt nach einiger Zeit das zweite Level, bei dem Patrick die Hauptrolle spielt. Patrick? Nein, Seesternmann. Seesternmann muss versuchen, Patrick zu schnappen. Aber Seesternmann ist Patrick? Diese Paradoxie erinnert deutlich an die TV-Folge, in der Spongebob und Patrick einen Verbrecher suchen und nach einiger Zeit verwundert feststellen müssen, dass sie selbst die Verbrecher sind. Nichtsdestotrotz kümmert uns diese wundersame Geschichte nicht weiter und wir versuchen, Bikini Bottom zu retten. Bekam man im ersten Level ein simples Rennen zu Gesicht, gilt es im zweiten Teil, diverse Jump’n’Run Passagen mit Street-Fighter-Einlagen zu meistern. Jump’n’Run dürfte sich von selbst erklären, aber was sind Street-Fighter-Einlagen? Das sind – kurz gesagt – die Levelpassagen, bei denen von links und rechts nacheinander Gegner erscheinen und man alle diese nacheinander abmetzeln muss, bevor man im Level voranschreiten kann. Von diesen Passagen gibt es in allen Abschnitten im zweiten Level zusammen bestimmt 20 bis 30 Stück – eine Menge also. Die Gegner stellen dabei meistens ein Ebenbild des Helden Patrick, allerdings in anderer Kleidung, dar, was die komplette Widersinnigkeit noch mal unterstreicht, für den sowieso schon sehr komplexen Storyverlauf allerdings nicht weiter relevant ist.

Steuerung:
Ein riesiger Kritikpunkt bei der DS-Version des Spiels „Spongebob Schwammkopf: Die Kreatur aus der Krossen Krabbe“ war die schwere und unzumutbare Steuerung dank Touchscreen-Einsatz. „Gott sei Dank hat der GBA keinen Touchscreen!“, dachte ich mir nur, als ich das Spiel einlegte. Dies ist wahrscheinlich auch der Hauptgrund, warum die Steuerung bei der GBA-Version sehr viel besser ausgefallen ist. A, B, das Steuerkreuz und gelegentlich mal L und R, mehr braucht man im eigentlichen Spielgeschehen nicht und das ist auch gut so. Vor jedem Levelabschnitt wird dem Spieler die entsprechende Steuerungsart feinsäuberlich erklärt, so dass es auch für Neueinsteiger und gerade die jüngeren Spiele gut geeignet ist.

Grafik:
Grafisch waren Spongebob-Titel bis auf einige Ausnahmen auf dem GBA eigentlich immer ziemlich identisch. Dies ist auch diesmal der Fall und man bekommt eine elegante, an den GBA angepasste 2D-Optik geboten. Im Gegensatz zu Vorgänger-Titeln auf dem GBA hat man sich noch mal an die Feinarbeit gehockt und kleinere Details hervorgehoben und verbessert. Vor Allem in punkto Farben weist das neue Spongebob einige Besonderheiten auf. Sie sind kräftig, bunt, verspielt – wenn auch nicht zu kindisch, wodurch sowohl die kleinen, als auch großen Spieler angesprochen werden dürften.

Sound:
Wem der Titelsong von Spongebob bereits zum Hals raushängt, der wird eventuell Gefallen an der Melodie dieses Spiels finden. Bis auf einige Ausnahmen ist dieser nämlich so gut wie nie zu hören. Stattdessen bekommt der musikbegeisterte Spieler ein und dieselben Midi-Melodien in ewiger Dauerschleife vorgedudelt. Eine Melodiefolge von 20 verschiedenen Tönen dann bis zu 999 Sekunden pro Level zu hören, kann mächtig stressen, so dass die meisten auch hier zum Soundregler greifen werden.

Features:
Wie bereits erwähnt bietet das Spiel drei Speicherslots und insgesamt acht Sprachen – das sind vier mehr als beim DS - erstaunlich! Obwohl die Anleitung des Spiels in müdem schwarz-weiß gedruckt ist, gibt es einiges zu loben an ihr. Feinsäuberlich wird jedes Objekt oder Fahrzeug – sei es Hot Rod, Rakete oder Flugzeug – in seiner Gesamtheit vorgestellt. Auch die verschiedenen Gegner-Typen und sammelbaren Items werden genannt, so dass es kein Problem sein dürfte, das, was man im Spiel nicht mitbekommt, in der Anleitung nachzulesen.

Fazit:
Was bleibt noch zu sagen? Voller Hoffnungen und Erwartungen legte ich „Die Kreatur aus der Krossen Krabbe“ in den SLOT-2 meines DS lite und wurde leider ein klein wenig enttäuscht. Vor Allem der erhöhte Schwierigkeitsgrad hat es mir in den Anfangszeiten nicht leicht gemacht und meinen Frust über diesen Titel ins Unermessliche gesteigert. Schon nach ein paar Leveln wurde es schwerer und schwerer, dass selbst ich verzweifelte. Das Spiel richtet sich zweifelsohne an die jüngere Zielgruppe, allerdings wird auch diese – sollte es sich nicht um kleine Gaming-Pros handeln – verzweifeln, weshalb dieses Spiel trotz der Kinderfreundlichkeit nur beschränkt zu empfehlen ist. Wer sich an Können einiges zutraut und Spongebob-Fan ist, kann einen Blick wagen, sollte sich aber lieber an bessere Titel aus der Serie (bestes Beispiel: Der Gelbe Rächer auf dem DS) wenden.



Nicolas Reinhart für PlanetGameboy.de



Vielen Dank an THQ für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.


WERTUNG:
67%
auf dem DS schlecht, auf dem GBA kaum besser – hier wäre mehr drin gewesen! Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Komplettlösung
Videos
  Steuerung einfach, präzise, leicht zu verstehen.
  Features gelungene Anleitung, drei Speicherslots, acht Sprachen
  Grafik schönes, farbenfrohes 2D mit Liebe zum Detail
  Sound Schlimmer als der Titelsong in Dauerschleife.
  Spielspaß zu hoher Schwierigkeitsgrad und zu wenig Abwechslung ziehen den Spielspaß in den Keller







Details
Spielname:
Spongebob Schwammkopf: Die Kreatur aus der Krossen Krabbe

Publisher:
THQ

Genre:
Action Jump-N-Run

Release:
.. (erschienen)

Multiplayer:
nein

Screenshots:

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