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Driven


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DrivenReview vom 18.12.2001

Til Schweiger, Blümchen, Verona Feldbusch und Silvester Stallone in einem Film...kann da wenigstens das Spiel etwas werden? Der neue Racer aus dem Hause Bam! im PG.de-Härtetest!Jimmy Bly ist ein begabter, jedoch äußerst unkonzentrierter Nachwuchsrennfahrer. Unter Druck gesetzt von seinem ehrgeizigen Promoter und Bruder DeMille Bly rutscht er auf der Rangliste immer weiter nach unten. Um Spitzenfahrer Beau Brandenburg (im Film von keinem geringeren als Til Schweiger gespielt) von seinem Thron zu holen heuert Teamchef Carl Henry den ehemaligen Rennprofi Joe Tanto (Sly Stallone) an, um Jimmy wieder auf die Beine zu helfen. Im entscheidenden Rennen stehen Beau und Jimmy sich schließlich gegenüber...

Soviel zum Film, der außer einer Liebesgeschichte und vielen deutschen Stars auch einen Haufen beeindruckender Rennszenen bietet. Diese verwurstete das Team von Bam! (bekannt von Ecks vs Sever) zu einem Racing-Game für den Game Boy Advance.

Nach Spielstart und der Auswahl der Sprache, zu der auch Deutsch gehört, gelangt ihr in das Hauptmenü, in dem ihr mehrere Arten von Spielmodi anwählen könnt. Im Arcade-Modus geht es um das blinde Rennvergnügen, die Strecken einfach abzufahren. Im Einzelrennen könnt ihr die Strecken mit Gegnern probefahren, während ihr in der Testfahrt alleine eure Runden durch den Parcour zieht. Der Film-Modus ermöglicht euch, in den Rollen von Jimmy und Tanto das Movie-Geschehen nachzuspielen, während ihr in der Meisterschaft die Möglichkeit habt, eine Rennsaison zu fahren und auch zu speichern. Neben den Optionen und der (passwortgestützten) Freischaltung von Extra-Wagen ist für Mehrspieler-Freunde sicher interessant, dass Driven auch die Möglichkeit des Singlepak-Multiplays bietet, also das Spielen zu viert mit nur einem Modul.

Startet man nun ein Spiel gelangt man nach der Auswahl des Fahrers in das eigentliche Rennen, welches isometrisch von oben dargestellt wird. Als erstes fällt einem die trotz der kleinen Darstellung sehr hohe Detailfülle der Streckenränder auf: Da stehen Autos rum und kleine Menschen freuen sich über den Rennzirkus, der ihnen da geboten wird. Die Boliden selber sind jedoch recht sparsam gezeichnet und sehen alle bis auf die Farben gleich aus. Auch die Animationen der Fahrzeuge sind sehr sparsam, mehr als ein rechts-links-Zuckeln is nich. Auch ist die restliche Hintergrundgrafik sehr trist und schlicht gehalten, was dem ganzen Spiel aber einen eher billigen Charakter gibt. In diesem Zusammenhang ist auch vor allem die sehr kleine Darstellungsweise des ganzen Spiels zu bemängeln, aufgrund der großen Straßen aber kein allzugroßes Problem. Nur besonders hübsch ist das nicht...

Vor allem nicht, wenn man das Hauptproblem der Grafik sieht: Sie ruckelt. Aber wie! Kurz nach dem Start, wenn der GBA alle 12 Autos zu berechnen hat, die da auf der Strecke losheizen, gerät der Spielfluss arg ins Stottern. Das hätte man bei der eher billigen Darstellungsweise eigentlich nicht erwartet und führt eindeutig zu Punktabzug! Auch dass die Bäume neben der Strecke einfach in das Bild hinein-"ploppen" und danach wieder auf dem selben Weg verschwinden zeugt nicht von besonderer Programmierkunst. Zur Steuerung kann man sagen, dass es sich die Programmierer hier sehr einfach gemacht haben: A gibt Gas, B bremst. Das Kurvenverhalten der Autos ist jedoch nicht schlecht, man hat jedoch dauernd das Problem, die Fahrzeuge wieder in die richtige Position zu bringen, so dass sie nicht nach links oder rechts ausscheren. Bei großen Haarnadelkurven ist die Steuerung jedoch ein Graus, sie reagiert einfach nicht schnell genug, zäh schleppt sich der Rennwagen in die Runde.

Zum Sound kann man sagen, dass es ein Segen ist, dass Nintendo den Lautstärkeregler erfunden hat. Zwar ist die Hintergrundmusik von Driven sehr nett anzuhören und rasant, wird jedoch durch das ewig gleiche Brummen der Autos so unterdrückt, dass sie garnicht mehr auffällt. Auch hier leider verschenkte Punkte...

Die Features von Driven: Viele Modi, SinglePak-Multiplayer, die Möglichkeit, den Film nachzuspielen, Speichern in der Meisterschaft. Auch könnt ihr euch Extra-Autos und Strecken freispielen. Aber wofür, wenn der Rest des Spiels so langweilig ist?

Fazit:
Tja, leider mal wieder eine wunderbar verkorkste Filmumsetzung. Aufgrund der schlampig programmierten Grafik, des leider vermasselten Sounds und der schlechten Steuerung können wir für Driven leider keine Kaufempfehlung aussprechen



Von Trunx

WERTUNG:
56%
Mäßiges Rennspiel Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks (2)
Komplettlösung
Videos
  Steuerung Sind wir hier unter Wasser?
  Features Immerhin: Extras gibt´s viele!
  Grafik Zu klein, zu ruckelnd
  Sound Dauerdröhnung der Motoren
  Spielspaß Ohje, das hat Til nicht verdient...







Details
Spielname:
Driven

Publisher:
Ubi Soft

Genre:
Racing

Release:
.. (erschienen)

Multiplayer:
4 Spieler Single/Multiboot

Screenshots:

ScreenViewer öffnen (7)

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